Hundezone richtig betreten – 7 einfache Regeln für mehr Sicherheit
Hundezonen sind Freiräume – aber keine rechtsfreien Räume. Wer mit Hund in eine Hundezone geht, übernimmt Verantwortung. Nicht nur für den eigenen Hund, sondern auch für die Sicherheit anderer. Hier sind 7 einfache, aber entscheidende Regeln, wie du eine Hundezone richtig und sicher betrittst.
Was muss man beachten, wenn man eine Hundezone betritt? 7 klare Tipps für ein sicheres Miteinander mit Hund in Wien – von Körpersprache bis Maulkorb.
1. Vor dem Betreten: Beobachten statt gleich reingehen
Wer ist drin? Große Hunde, aggressive Stimmung, viele Menschen? Lieber kurz abwarten und beobachten – gerade bei kleinen oder unsicheren Hunden.
2. Leine behalten – bis du weißt, was los ist
Auch wenn’s eine Freilaufzone ist: Nicht direkt ableinen. Geh erstmal einige Schritte mit deinem Hund an der Leine, schau wie er auf andere reagiert.
3. Türsystem kontrollieren
Viele Hundezonen in Wien haben Schleusen, achte darauf, dass keine anderen Hunde entwischen, wenn du reingehst. Nicht reinschieben, nicht drängeln.
4. Nicht jeder Hund will Kontakt
Du bist nicht im Streichelzoo. Frag nicht: „Darf meiner hin?“ – frag dich: „Will ich, dass meiner hingeht?“ Der andere Hund entscheidet. Nicht du.
5. Spielzeug, Futter & Leckerli? Vorsicht!
Klingt harmlos, kann aber schnell eskalieren. Bälle, Leckerli oder Kaustangen können Neid und Streit auslösen – besonders in Gruppen mit fremden Hunden.
6. Konflikte? Klären, nicht konfrontieren.
Wenn’s kracht, ruhig bleiben. Kein Schreien, kein Schimpfen. Leine deinen Hund kommentarlos an und geh ein paar Minuten raus. Besser Pause als Streit. Dein Hund spürt deine Aufregung!
7. Maulkorb – auch in der Hundezone relevant
Nicht Pflicht, aber manchmal sinnvoll. Gerade bei unsicheren Hunden oder wenn du weißt: „Der könnte mal zuschnappen.“
